Spanischer Roséwein


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Spanischer Roséwein - mittlerweile tief gefärbter Roségenuss!

Die meisten Roséweine werden als einfacheleicht zu trinkende Weine hergestellt, die als Sommer- und Terrassenwein konsuiert werden. Technisch gesehen können Roséweine jedoch auch erstklassig sein und ein ähnliches Alterungspotenzial (Reife) aufweisen wie die besten Rot- und Weißweine der Welt. Stil und Komplexität hängen von den Entscheidungen ab, die im Weinberg und im Weinkeller getroffen werden. Die für Roséweine charakteristische begrenzte Mazeration der Kerne und Schalen im Most bedeutet genau das: weniger Mazeration, aber keineswegs geringere Qualität.

Einige Rebsorten eignen sich besonders gut, um nach kurzer Mazeration ausgewogene und vielschichtige Weine zu erzeugen. Gerade im Zeitalter des Klimawandels, in dem der sinkende Säuregehalt in warmen Ländern zu einem Schlüsselfaktor für Ernteentscheidungen wird, kann eine frühe Ernte in geeigneten Lagen eine vernünftige, qualitätsorientierte Entscheidung sein. Während manche Kenner dazu neigen, dunkelrosarote Roséweine abzulehnen, ist die Farbe kein Qualitätsindikator, sondern ein Merkmal zur Steigerung der optischen Attraktivität. Bis ins späte 19. Jahrhundert waren die meisten spanischen Weine clarete (ein sehr blasses Orange). Diese Weine sind jedoch fast verschwunden, da der internationale Markt tief gefärbte Weine bevorzugt und die Technologie für eine längere Mazeration zur Verfügung steht.

Die Entwicklung der Weinfarbe Rosé in Spanien

Immer mehr spanische Winzer erkennen, dass in einigen Weinbergen mit frischerem Most und geringerem Phenolextrakt ein Optimum an AusgewogenheitAlterungsfähigkeit und Komplexität des Weins erreicht werden kann. Die Mengen an feinen spanischen Roséweinen sind noch sehr gering und so einige Weine würden von zusätzlichen Experimenten profitieren, aber die bisherigen Ergebnisse sind hervorragend und die Aussichten verlockend.

Wir können drei Arten von hochwertigen Roséweinen unterscheiden. Die erste Gruppe sind die Weine, die auf der Grundlage ihrer reinen Frucht und ihres natürlichen Gleichgewichts mit geringer Filtration hergestellt werden. Kurz nach der Gärung abgefüllt, entwickeln sie eine ähnliche Komplexität wie Riesling und Chenin. Einige internationale Rebsorten wie Merlot und Syrah eignen sich besonders gut für diese Art von Wein, ebenso wie die einheimische Rebsorte Cariñena und Verschnitte mit weißen Sorten.

Die zweite Gruppe von Weinen erhält ihre Komplexität durch den Ausbau in Eichenholz und verbessert sich mit der Zeit in der Flasche. Tempranillo und Garnacha sind die wichtigsten Sorten in dieser Kategorie. 

Die jüngste Kategorie, die Weine, die nach langer Lagerung auf der Feinhefe in verschiedenen Fässern abgefüllt werden, ist ein kluger Kompromiss, um die Frucht zu erhalten und gleichzeitig die Komplexität des Weins zu gewährleisten. Natürlich lassen sich diese drei Gruppen nicht immer klar voneinander abtrennen, da ja auch viele Winzer in ihren Weinen Elemente aus allen drei Stilen verwenden.

Es muss noch viel experimentiert werden. Die Arbeit zur Herstellung von Spitzen-Roséweinen beginnt bei der Auswahl der Rebsorte und des Weinbergs und setzt sich dann im Produktionsprozess fort. Einige der Weine in dieser Auswahl sind der Beweis dafür, dass sich die bisherigen Bemühungen der Winzer gelohnt haben - und diese Bemühungen könnten sogar zu einem neuen Stil von feinem spanischen Rosé führen.

Zum Klima in Spanien - Weinbau

Mit insgesamt 961.000 Hektar Rebfläche ist Spanien nach Angaben der Internationalen Organisation für Rebe und Wein das Land mit der größten Rebfläche der Welt. Trotzdem ist Spanien bei der Ausbringungsmenge lediglich an Nummer drei nach Italien und Frankreich.

In den letzten 60 Jahren sind die Durchschnittstemperaturen in Spanien um 1,3 Grad Celsius gestiegen (Quelle: nationales Wetteramt Spanien). Dies hat mit Sicherheit auch starken Einfluss auf die spanischen Winzer (Weingüter), da der Zeitpunkt der Ernte ja immer noch eminent wichtig ist. Höhere Durchschnittstemperaturen beschleunigen die natürliche Reife der Trauben, was zu geringeren Säuregehalt und einem höheren Zuckergehalt der Früchte führt. 

Analog zum erhöhten Zucker in den Trauben kann damit theoretisch auch ein höherer Alkoholgehalt erreicht werden; gleichzeitig werden ebenfalls Verbindungen in den Trauben verändert, was wiederum Einfluss auf das Aroma und den Geschmack des fertigen Produktes hat. Die Trauben müssen schnell geerntet werden, um einen übermäßigen Alkoholgehalt zu vermeiden. Der Versuch, die Weine eines Landes zu verallgemeinern, ist natürlich schwierig. Als Land mit relativ warmem Klima im Vergleich zu Frankreich oder Deutschland kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die spanischen Weine einen volleren Körper, geringere Säure und reife Früchte aufweisen. 

Wärmeres Wetter bedeutet grundsätzlich mehr Zucker in den Trauben und damit mehr potenziellen Alkohol. Die Weinreben bekommen gewöhnlich schon die Zeit, um ihre volle Reife zu erreichen. Doch mit der Säure im Wein ist es so eine Sache, wenn die Sonne längere Zeit glühend heiß von oben herunterstrahlt. Parallel dazu, werden in diesen Umgebungen, die Fruchtaromen besonders angesprochen und ausgebaut: Nuancen von Pflaumenkompott, Kirschkonfitüre, saftige Pfirsiche, sehr reife Birne - das sind dann die üblichen Aromen.